Sonne satt


Heute stürmt und regnet es, Wetter wie im Herbst. Die Gelegenheit an eine unserer Touren im Juli zu erinnern.  Schon am frühen Morgen zeigte das Thermometer 28° Celsius an, nach einem ausgiebigen Frühstück auf unserer Terrasse machten wir uns mit den Rädern auf den Weg. 3 Liter Wasser hatten wir dabei, schließlich sollte es noch wärmer werden. Auf_dem_Rad

Bis zur Fähre in Walsum, mit der wir nach Orsoy übersetzten, wehte uns ein warmer Wind entgegen. Während wir auf die Fähre warteten stieg das Thermometer bereits auf 32° C.  Von Orsoy aus fuhren wir  in Richtung Rheinberg, meist folgten wir dabei dir Strecke des Niederrheinischen Radwandertages (Start jedes Jahr in Voerde und Dinslaken). kurz vor Rheinberg verließen wir die bekannte Strecke und schlugen und quer über Feld-, Wald- und Nebenwege nach Alpen durch – mittlerweile erreichte das Thermometer 38° Celsius.

Während der Fahrt war das kein Problem, denn der Fahrtwind und der leicht wehende Südwest Wind machten diese Temperatur noch erträglich – nur wenn wir an Ampeln oder Kreuzungen zum Stehen kamen lief uns das Wasser am Körper herunter. Von Alpen war es nicht mehr weit nach Veen zum Landcafe Gietmann, unserem heutigen Ziel. Es stellte sich nur ein kleines Hindernis in den Weg – eine sehr steile Rampe von der Klasse Track Grade 4 – heute nicht, wir haben die Räder geschoben – selbst das war schon eine schweißtreibende Angelegenheit. Anschließend galt es noch ca. 250 Meter groben, dichten Kies zu überwinden. Schon jetzt beschlossen wir schon vor Kaffee und Kuchen ein kühles Getränk nach Radfahrer Manier zu genießen.

Erfrischung

Ein schönes Plätzchen hatten wir uns für unseren Ausflug ausgesucht, der Außenbereich im Garten unter schattigen Bäumen, der Blick über Felder und ein warmes Lüftchen, das an die Kanaren erinnerte. Nachdem wir und mit einem kühlen Getränk akklimatisiert   hatten bekamen wir noch Kaffee und sehr leckern Kuchen – können wir nur positiv weiter empfehlen.

Als wir auf dem Rückweg durch Alpen-Veen fuhren fühlten wir uns wie in Friesland, jeder grüßte uns hier. Alpen-Veen ist ja ein schönes Fleckchen, nur ein wenig klein. Von hier aus radelten wir immer nur über Nebenwege entlang von Feldern und Wäldern durch Winnenthal und Menzelen-Ost, bis wir hinter Büderich den Rhein erreichten.

Dort überholte uns kurz vor der Weseler Rheinbrücke einen Fernradler auf seiner „Urlaubstour“, den wir auf der Rheinbrücke wieder trafen. In einem Gespräch erzählte er uns, das er vom Bodensee kommt auf dem Weg an die Niederländische Küste ist und anschließend den Atlantik entlang fährt und letztendlich über Spanien, Italien und die Alpen wieder nach Hause fährt.

Für uns ging nun die Tour auch langsam nach 86,4 Kilometern zu Ende. Leckeres Gegrilltes und eine weitere Erfrischung rundeten diesen gelungenen und sehr warmen Tag ab.

 

 

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