Vom Nordkap nach Kapstadt

Mit dem Fahrrad unterwegs

Wie alles begann …

Posted by Momomuck on August 27th, 2009

Ich bin älter geworden und meine bessere Hälfte gab mir zu erkennen, das es nicht Naturgegeben sei, das ich automatisch jedes Jahr 2 Kilo zunehme, sondern das es daran liegt, das ich zu viel esse (vor allem Süßigkeiten) und ich mich nicht bewege …
zugegeben, beruflich bin ich vorwiegend ein Schreibtischtäter und meine Bewegung ist der Gang zur Kaffeemaschine, zur Raucherecke und einmal in der Woche ca. 3 Km Rasen mähen (aber zum Glück nur ca. 30 Wochen im Jahr). Hin und wieder, nach massivem Drängen mal einen Spaziergang mit meiner Regierung, aber der wurde dann zumindest auch durch ein leckeres Eis vom Besten Italiener der Welt (zumindest unserer kleinen überschaubaren Welt) gekrönt.
Mit meinem Motto „No Sports“ habe ich bis jetzt recht gut gelebt, ich fühle mich dabei wohl und es tut mir nichts weh, so sollte es auch bleiben, bis …

… ich irgendwann dem Druck nachgegeben habe und die Einsicht kam, das es nicht schaden könnte ein paar Kilo abzunehmen, nachdem es mittlerweile stolze 102 Kg geworden sind.

Walking – habe ich keine Schuhe und keine Stöcke für. Joggen – auch keine Schuhe und zu wenig Luft in den Lungen, soll ja auch nicht so gesund sein. Handball, Fußball, Basketball usw. – ich bräuchte eine Ausrüstung und müsste auch in einen Verein gehen, regelmäßige feste Termine passen aber nicht zu meinem Arbeitsalltag. Golf und Tennis mag ich nicht, Schwimmen konnte ich schon als Kind nicht leiden, was gibt es denn sonst noch – ich musste mein Gehirn anstrengen und nachdenken.

Als ich wieder einmal darüber geärgert habe, das die Fahrräder in der Garage im Weg standen hatte ich die Idee – Radfahren, das wäre doch etwas – wenn ich nicht zu schnell und zu weit fahre, dann ist es bestimmt nicht anstrengend, ich tue etwas für meine Gesundheit, nehme dabei ab und bin an der frischen Luft … außerdem habe ich ja alles was ich dafür benötige, zumindest ein Fahrrad, das ich mir von meiner Tochter leihen kann. Ja, die Idee ist gut, ich sehe ja immer wieder Menschen, die gemütlich auf ihrem Rad fahren und dabei auch nicht schwitzen … die Idee ist gut, ich werde mit dem Radfahren beginnen, ab heute bin ich ein Sportler, ab heute gehöre ich dazu – in Gedanken sah ich schon die Pfunde purzeln und fühlte mich zu diesem Zeitpunkt sehr, sehr gut …

… bis zu meinem ersten Ausritt. Davon aber später, ich dreh jetzt erst mal wieder eine Runde.

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Vatertag 2012

Posted by admin on Mai 18th, 2012

Arrrgh …

Ich hatte noch mitgeteilt, dass ich nicht weiß, ob ich an der Tour teilnehme … Frau und Tochter waren noch unentschlossen, ob der Vatertag der Familie oder dem Vater gehört. Am Donnerstagabend stand es fest … ich kann mitfahren. Allerdings reagierte das Forum immer mit Wartungsmodus, so dass ich nicht mehr mitteilen konnte dass ich mitfahre.

 

Freitagmorgen, gut gefrühstückt, ab zum vereinbarten Treffpunkt im Landschaftspark. 9:46 Landschaftspark – keiner da. Erst mal einen Kaffee und eine Zigarette, dann noch einen Kaffee … 10:00 noch immer niemand da … Gedanken, Gedanken, Gedanken … 10:30 – ich beschließe loszufahren, den Track habe ich ja auf dem Navi. Ist die Tour abgesagt, oder haben sich die Kollegen am Bahnhof getroffen? Grummel, Grummel, Grummel …

In der Nähe des Gasometers den Track geentert … werde euch schon einholen, ihr macht ja immer lange Pausen … der heruntergeladene Track wies erst einmal in Richtung Tetraeder … so bin ich dann auch gefahren …

Einige Wege kamen mir bekannt vor, andere waren vollkommen neu … am Track orientiert ist es mir bis auf ganz wenige Ausnahmen gelungen mich nicht zu verfahren. Wenn es einmal vorkam, dann handelte es sich nur um wenige (hundert) Meter bis ich wieder auf der richtigen Spur war.
Herrliche Waldwege, nette Nebenwege, alte Wohnviertel … es hat sehr viel Spass gemacht diese Tour zu fahren.
Unterwegs gab es immer wieder Unterhaltung … meist Gruppen von Männern, die mit lauter Musik, lauter Unterhaltung und einer entsprechenden Menge Alkohol den Vatertag feierten … ist schon ein super Gefühl, bei Paranoid von Black Sabbath eine der Rampen zu meistern und oben angekommen bejubelt zu werden … ein “Tour de France” Gefühl stellte sich dabei doch hin und wieder ein.

Hoheward und Hoppenbruchhalde hätten am Ende nicht unbedingt sein müssen, ich sehnte mir inzwischen den Kanal und die Emscher herbei … irgenwie waren meine Muskeln es langsam leid immer wieder gegen die Schwerkraft zu kämpfen. Auch wenn es hier mittlerweile von Radfahren und Fußgängern wimmelte, machte es Spass zu fahren … die Sonne schien so herrlich, die Gegend so friedlich, immer am Wasser entlang … mal Kanal, mal Emscher … es könnte immer so weiter gehen.
Aber auch so ein schöner Tag nimmt einmal ein Ende … kurz vor 18:00 Uhr rollte ich die Auffahrt rauf und brachte Hermann in seinen Stall.

Hier die Statistik:

Gefahrene Kilometer: 116
Höhenmeter: 367
Spassfaktor: hoch
Sattelzeit: 7 Stunden

V Ø : 16,65 km/h
V max.: 34,29 km/h
HF Ø : 130 (79%)
HF max: 154 (93%), das war wohl Hoheward
TF Ø : 64
Temperatur : ideal
Wind Ø : 2 bft. SW

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Statistik April 2012

Posted by admin on Mai 3rd, 2012

Der April war ein nicht erwähnenswerter Monat. Habe meine typischen Runden gedreht … die Natur wurde erst bunter, nun ist sie vorweigend grün. Die ersten Raupen zeigen sich …

Zum Monatsende ist es endlich wärmer geworden, dafür aber auch windig und feucht. Meistens hatte ich Glück und bin nicht naß geworden, gut so.

Meine Maulwurfshügel sind nicht flacher geworden, aber ich habe mir angewöhnt sie mittlerweile im Sprint zu erklimmen … es macht Spaß an den Rampen immer schneller zu werden, reine Kopfsache.

Die Massduinentour war sehr schön, ich möchte mehr davon … öfter mal in einer Gruppe fahren … mal in einer anderen Gegend, neue Wege kennenlernen, neue Erfahrungen machen.

Der bereingte Schnitt war in den letzten 4 Jahren nur 3x höher, aber nicht so früh im Jahr … und es waren reine GPS Messungen, die sicherlich nicht sauber waren.

Hier die April Statistik:
V max.: 39,7 km/h
HF Ø : 121 (74%)
HF max: 166 (100%)
TF Ø : 67
Temperatur Ø : + 15,5 °C
Temperatur min : + 7,9 °C
Temperatur max : + 24,4 °C
Wind Ø : 2-3 bft.
Wind max. : 4 bft. , Böen bis 6 bft.
Windrichtung : vorwiegend W, SW

 

Wert April 2008 April 2009 April 2010 April 2011 April 2012
Gesamt Kilometer 31 1149 773 507 644
Streckenlänge Durchschnitt 30,5 52,2 45,5 46,1 42,9
Geschwindigkeit Durchschnitt 15,6 18,4 18,5 17,9 18,5 *
Höchster Durchschnitt 15,6 21,4 21,8 21,0 21,1
Gesamt bis Ende April 31 2607 2183 2567 2659

 

 

 

 

 

* bereinigt 19,6

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4 Jahre im Sattel

Posted by admin on April 28th, 2012

27.4.2008 an diesem Datum begann etwas, wovon ich nie zuvor auch nur geträumt hätte. 4 Jahre auf dem Rad, 29136 Kilometer gefahren, das sind immerhin im Durchschnitt 7284 Kilometer pro Jahr oder 607 Kilometer je Monat, zu jeder Jahreszeit, bei (fast) jedem Wetter. Im Schnitt fast 20 Kilometer je Tag … ohne mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, einfach nur, weil es mir Spaß macht, zumindest hin und wieder.

Gerne hätte ich die 30.000 Kilometer rund gemacht, dafür fehlten mir aber die 6 Wochen Auszeit vom letzten Jahr, egal, ich bin auch so stolz auf das Ergebnis, stolz auf mich … auch wenn viele sagen ich sei bekloppt.
Niemals hätte ich gedacht, das ich mich bei Kälte, Regen und Wind freiwillig auf ein Fahrrad setze. Niemals hätte ich gedacht, das ich mich stundenlang auf ein Rad setze und über 100 Kilometer fahre. Niemals hätte ich gedacht, das ich freiwillig, ohne Notwendigkeit mit Freude Steigungen erfahre. Niemals hätte ich gedacht, das Radfahren so entspannend sein kann, für Geist und Körper.

Ich wünschte, das neben Familie, Haus, Garten und Beruf mehr Zeit für das Radfahren übrig wäre. Ich wünsche mir, das ich noch viele Jahre die Freude am Radfahren behalte. Ich wünsche mir, das meine Gesundheit es zulassen wird noch viele Jahre mit dem Rad zu fahren.

Ich habe noch viel vor, ich bleibe dabei

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Grenzerfahrung in den Maasduinen

Posted by admin on April 23rd, 2012

Es war ein Novembermorgen in April 2012. Der Himmel war dunkel und mit schweren Regenwolken beladen, die Nacht über hatte es bereits kräftig geschüttet und auch jetzt fielen die Tropfen noch gleichmäßig vom Himmel. Schnuckelige 8 °C und ein gleichmäßiger Südwestwind mit 4 bft. trugen nicht unbedingt dazu bei die Ralderklamotten voller Begeisterung anzuziehen.
Aber zu lange hatte ich mich schon auf diese Tour gefreut, daher lud ich mein Rad und die Packtaschen in mein Auto und machte mich auf den Weg zum Treffpunkt am Bahnhof in Geldern … so schlimm wird es schon nicht werden denn mittlerweile wußte ich das meine Regensachen wasserdicht sind. Je näher ich Geldern kam, desto mehr klarte es auf und erste Sonnenstrahlen fanden den Weg durch durch die Wolkendecke.

 

Am Bahnhof hatte sich bereits eine größere, gut ausgerüstete Gruppe Radler versammelt. Ich war begeistert von der Vielzahl der Räder, die ich sonst nur von Bildern oder aus dem Internet kannte … Patria, Velotraum, Surly, Salsa … viele liebevoll selbst aufgebaute und ausgestattete Räder … sogar mit Rotweinflaschenhater an der Gabel … like it! Liegeräder, Trekker, Crosser, Reiseräder – und mein Falter

Nachdem der Zug aus Düsseldorf den Rest der Truppe abgeliefert hatte setzte sich die Gruppe in Bewegung. Vorwiegend über Nebenwege führte der Weg durch Walbeck direkt in das Gebiet der Maasduinen.

... dwir können auch gesittet

Wir konnten es kaum glauben, vor uns tat sich ein Radweg auf, der seinem Namen alle Ehre machte … eben, breit, asphaltiert und nur wir, was für eine Freude … das wird eine entspannte Tour, so hatte ich es mir vorgestellt … aber war nicht Sand angedroht, Schotter und Kies?
Es dauerte keine 5 Minuten, da verliessen wir den schönen Radweg und bogen in den Wald ein, mit jedem Meter wurden die Wege – sagen wir mal interessanter, die Gegend veränderte sich total. Sind wir es hier am Niederrhein doch eher gewohnt auf Neben- und Wirtschaftswegen entlang von Feldern zu fahren, oder auf befeestigen Wegen auf Deichen, entlang von Flüssen oder durch Wälder zu radeln, so bot sich hier ein ganz anderen Bild.

... die Gegend passt hier nicht hin

Es wurde sandiger, immer öfter war der Belag der Wege ziemlich locker – Wurzeln gehörte der Weg, Fahrrinnen und Schlaglöcher luden zm Slalom ein … noch halbwegs befestigte Wege gingen allmählich in Sandwege über, der Sand wurde tiefer – noch tiefer mein Schaltwerk zog eine Furche durch den Sand.

gaaaaanz viel Sand

Als Steigerung hat die Natur nun noch einige kleinere Hügel eingebaut … im tiefen Sand ging es nun aufwärts und abwärts … mal auf dem Rad, mal neben dem Rad. Mein Plus stieg an, die Muskeln begannen zu brennen … wenn es jetzt noch 70 Kilometer so weiter geht, werde ich zwischendurch aussteigen … das ist mir dann doch zu viel. Die Entscheidung eine Pause zu machen kam zur rechten Zeit, zumal es so aussah, das der schlimmste Teil überstanden war. Ich hoffe, es hat niemanden gestört, das ich doch hin- und wieder geflucht habe.

Die Pause ließ die Kräfte schnell zurückkehren, Fachsimpelei wurde nur durch ein paar Regentropfen unterbrochen, allerdings, je mehr Teilnehmer ihre Regensachen anzogen, desto weniger Tropfen fielen herab … in der Ferne konnte wir sehen, das es dort aus Eimern und Kübeln schüttete – Glück gehabt! Kurz nach dem Aufbruch ging es allerdings erst einmal weiter, wie wir es schon gewohnt waren … auf und ab, Sand, tiefer Sand, noch tieferer Sand … es gibt in den Maasduinen tatsächlich Dünen (natürlich Sanddünen).

Die Maasduinen

Das war es dann aber erst einmal mit Sand, die Wege wurden fester, meine Stimmung war wieder besser … es war schon wirklich heftig, besonders weil ich die Last auf den kleinen Hinterrädern hatte, die doch ziemlich tief in den Sand einsackten. Zwischendurch befuhren wir auch asphaltierte Nebenwege, auf denen die Geschwindigkeit teilweise 24-27 km/h betrug – nein, es ging nicht bergab und wir hatten auch keinen Rückenwind. Ich fuhr wirklich an der Grenze meiner Leistungsfähigkeit, zum ersten mal zeigte mein Tacho mir HFmax. an. Im nachhinein frage ich mich schon, ob der Sand oder das Tempo anstrengender waren.

Die Maasduinen

Wir machten Mittagspause und ich nutze die Gelegenheit mir einige Räder näher anzusehen und meinen Wissensdurst zu stillen. Kalorien- und Flüssigkeitsnachschub kamen auch nicht zu kurz. Natürlich begann es wieder zu tropfen – aber, unser Regenjackentrick half uns wieder – kaum waren die Regensachen angezogen hörte der Regen wieder auf. Gestärkt und optimistisch brachen wir wieder auf.

unterwegs

Nun tat sich eine weitere Herausforderung auf – wohl dem, der Schutzbleche am Rad hatte – der Regen, der uns verschont hatte, hat aus dem Boden eine teilweise sehr matschige Angelegenheit gemacht. Dicke MTB Reifen hinterließen tiefe Spuren auf den Wegen, so mancher Rücken trug unverwechselbare Zeichen der Strecke … es war geboten von einigen Radlern etwas mehr Abstand zu halten. Inzwischen hatten wir einen Punkt erreicht, an dem wir nochmals ca. 1,5 Kilometer tiefen Sand vor uns hatten … der harte Kern entschied sich für diesen Weg, der andere Teil der Gruppe umfuhr diese Herausforderung. Im nachhinein bedaure ich meine Entscheidung für den leichteren Weg …

Scheideweg

Dies war die letzte Herausforderung in den Maasduinen, über zivilisierte Feld- und Wirtschaftswege führte uns der Weg zurück zu unserem Treffpunkt.

Das Rad ist ein wenig dreckig geworden

Es war eine schöne Tour mit vielen guten Gesprächen, einer einzigartigen Landschaft, die ich hier nicht erwartet hätte und vielen netten Menschen. Danke an alle für den schönen Tag.

Technische Daten:

Länge : 76 Kilometer
V max 30,8 km/h
V Ø : 17,2 km/h
HF Ø : 138 (84%)
HF max: 166 (100%)
TF Ø : 65
Temperatur max : + 15,8 °C
Temperatur min : + 8,1 °C
Wind Ø : 3-4 bft. W,SW

Da dies eine (nicht) öffentliche Tour war, setze ich das Einverständnis der Teilnehmer für die Veröffentlichung der Bilder voraus. Reklamationen und Einsprüche bitte per PN

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Speed TR und Marathon Plus

Posted by admin on April 14th, 2012

Heute habe ich an den Faltern hinten Marathon Plus in 47×406 montiert, vorne bleiben die BA’s erst einmal drauf. Nachdem ich vor Jahren Marathon Plus auf einem Hollandrad mit Stahlfegen montiert hatte, habe ich auch diesmal wieder das Schlimmste befürchtet … aber … die Marathon Plus ließen sich recht einfach mit nur 2 Reifenhebern montieren. Nach nur 30 Minuten waren auf beiden Rädern hinten die neuen Reifen drauf.

Morgen fahre ich mit dem Falter nach Dinxperlo, mal sehen (fühlen) wie sich der Reifen auf dem Falter fährt. 4,5 Bar habe ich hineingepumpt …

Wie schon angedroht bin ich mit dem Falter und dem Marathon Plus auf dem Hinterrad nach Dinxperlo gefahren. 38 Kilometer asphaltierte gute und schlechte Radwege, gute und schlechte Wirtschaftswege, Kopfsteinpflaster und ein wenig Split.
Da ich diese Strecke bisher nur teilweise gefahren bin, gehört sie nicht zu meinen Referenzstrecken für die ich Vergleichswerte habe. Daher stellen diese Aussagen nur meine subjektive Meinung dar.

Geschwindigkeit: Um 18:00 Uhr wollte ich mich mit meiner Frau in Dinxperlo treffen, 2 kurze Zigarettenpausen hatte ich eingeplant … und ich wollte mal wieder gaaaaaaanz gemütlich fahren. Das tat ich anfangs auch, bis der Radweg abrupt endete und die geplante Strecke zur Autoschnellstrasse wurde … dummerweise war der parallel verlaufende Radweg ohne Ankündigung gesperrt
Die Route wurde neu berechnet, zusätzliche 6 Kilometer – das brachte meinen Plan durcheinander, gemütlich war jetzt ersatzlos gestrichen, die 2. Zigarettenpause nicht, … auf einer Bank sitzen, ein wenig erfrischendes Mineralwasser trinken, ein Zigarettchen rauchen, der Issel beim Fließen zusehen, die Gedanken schweifen lassen … so viel Zeit muß einfach sein. Somit hatte ich auch Gelegenheit die Reifen bei einer höheren Geschwindigkeit zu testen.
Im Vergleich zu den BA hatte ich das Gefühl etwas schneller zu sein, nicht viel, 5-10% vielleicht. Auf meiner Referenzrunde werde ich das zu gegebener Zeit testen.

Komfort: Um es direkt vorwegzunehmen – mir hat nichts gefehlt, ich habe die BA’s nicht vermisst. Der Stahrahmen in Verbindung mit dem Brooks Sattel und der langen Sattestütze flexen (federn) ausreichend. Bin ich anfangs noch aus dem Sattel gegangen, wenn Wurzeln den Asphalt hochgedrückt hatten oder die Radwegabsenkungen nicht ganz abgesenkt waren, so konnte ich diese Angewohnheit schnell vergessen – der Komfort ist für mich wirklich mehr als ausreichend im Vergleich zu meinem bocksteifen Reiserad. Was mir noch aufgefallen ist – mit den BA’s hatte ich immer ein leicht schwammiges Gefühl, auch bei 5 Bar … mit den M+ habe ich eher das Gefühl wie auf Schienen zu fahren.

Fazit: Nach dem ersten Test sind die Reifen für mich perfekt. Ich hoffe, das ich es schaffe am 21.4 die “Grenzerfahrung in den Maasduinen” Tour mizufahren … Sand (Matsch?), Kies, Split … dann habe ich einen Vergleich zu Sand, Kies und Split auf Rügen … stay tuned, I will be back soon

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Lang und flach

Posted by admin on April 14th, 2012

Donnerstag habe ich nach der Gartenarbeit mein Rad (Hermann) geputzt, war wirklich nötig, denn seit Anfang November habe ich einige Kilometer (2607) unter die Räder genommen ohne das Rad zu pflegen . Gestern bin ich für einen Krankenbesuch nach Neuruppin und zurück gefahren, mit dem Auto (1170 Kilometer wären mit dem Rad ein wenig zuviel)

Heute sollte es eine gemütliche Runde werden – “lang und flach” und nicht wieder “Kette rechts” … war ein wenig windig – kalter Wind … war sonnig, aber nicht warm. Es war schwierig mich zu bremsen und kontrolliert nach Puls zu fahren … ich wollte immer wieder schneller fahren … aber es war schön, ich hätte noch weiter 50 Kilometer fahren können – leider fehlte die Zeit. Gefühlt bin ich einen Schnitt von 16 km/h gefahren, tatsächlich aber 19,66 km/h – das hätte ich nicht erwartet. Es fühlt sich so gut an

Länge : 49 Kilometer
V max.: 31,68 km/h
V
Ø : 19,66 km/h
HF
Ø : 113 (68%)
HF max: 122 (74%)
TF Ø : 68
Temperatur max : + 16,5 °C
Temperatur min : + 13,1 °C
Wind
Ø : 3 bft. W, NW

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1668 Kilometer …

Posted by admin on April 3rd, 2012

… haben die Big Apple ohne Panne überstanden

Gestern, nach der Gartenarbeit wollte ich noch eine Feierabend Runde mit dem ADFC drehen (mit Einkehr versteht sich ). Routinemäßig habe ich wieder einmal den Luftdruck in den BA kontrolliert, nach 3 Monaten waren von den 3 Bar noch 2,5 drin … na ja, wenn schon, dann packe ich mal 5 Bar in die Reifen.
Da noch ein wenig Zeit bis zum Treffen war, wollte ich diese für eine kleine 10 Kilometer Aufwärmrunde durch Wäder, Felder und Wiesen nutzen. Nach genau 8,47 Kilometer kam diese Gefühl, ihr kennt es sicherlich … die Federung wird immer komfortabler, das Rad beginnt zu schlingern … genau, ein Platten – natürlich hinten, wo sonst . Mein Rad hat mich zum ersten Mal im Stich gelassen …

Glücklicherweise hatte ich Werkzeug dabei, ursprünglich war mein Gedanke, diese gemütliche Runde ohne Packtasche zu fahren . Aber wie war das noch? Welchen Gang zum Radwechsel einlegen? Egal … wird schon funktionieren – erst einmal die Schaltbox abgebaut, die Schaltstange rausgeschraubt, das Rad ausgebaut … eine wackelige Angelegenhait, wenn man sein Rad nicht auf den Kopf stellt.
Die Ursache war schnell gefunden, ein Glassplitter hatte sich durch den Mantel gebohrt und den Schlauch beschädigt. Flicken drauf und … Schreck lass nach … keine Luftpumpe dabei – aber ich konnte mich daran erinnern, das meine Sattelstütze gleichzeitig Luftpunpe ist (genial, funktioniert sehr gut). Panne beseitigt, Luft hält …

Der Einbau des Hinterrades war fummelig – Kette, Umwerfer, Ausfallenden … und dabei noch irgenwie das Rad halten … ich habe ich es hinbekommen, bis zu dem Punkt, an dem ich feststellen mußte, das ein BA so richtig aufgepumpt nicht zwischen den Bremsbelägen hindurchpasst. Sollte kein Problem sein, Bremse ausgehakt, Bremse entspannt … aber leider waren die Streben im Weg (oder die Beläge zu lang) … also, Beläge abbauen oder Luft rauslassen. Ich habe dann kurz die Beläge abgebaut, das Rad eingebaut und die Bremsen wieder montiert. Schaltbox kein Problem, Kette auch nicht … alle Gänge ließen sich schalten, die Bremse funktionierte und die Luft hielt auch.

Leider waren bei der Aktion 35 Minuten vergangen und ich schaffte es nicht mehr rechtzeitig zum Treffpunkt – damit blieb mir nichts anderes übrig als wieder einmal meine einsame Runde zu drehen.

Das Thema Big Apple hat sich für mich erledigt (ich hatte vor mir auch auf meinem Reiserad BA’s zu montieren) – nein, nicht wegen dem einen Platten – ich habe mir den Mantel genauer angesehen … an vielen Stellen waren schon Perforationen zu sehen, die durch Glas und kleine Steinchen, Split und Schotter enstanden sind … ich habe damit kein gutes Gefühl, denn ich will fahren und nicht flicken … meine Marathon XR sahen nach 13.000 Kilometer kaum schlimmer aus und meine Marathon Plus nach 11.000 Kilometer noch besser.

Ich werde auf das Rad Marathon Plus aufziehen, auch wenn ich dadurch ein wenig an Komfort verliere. Mir ist es nicht Wert meine knappe Freizeit auch noch mit Reparaturen zu verbringen.

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Statistik März 2012

Posted by admin on März 31st, 2012

Nun ist auch der März 2012 Geschichte. Es war eine schöne Erfahrung zu erkennen, das es viel mehr Spaß macht bei Sonnenschein, angenehmen Temperaturen und ohne Wind zu fahren. Das gute Gefühl und die Fitness aus dem Februar haben sich im März weiter gefestigt.
Highlight in diesem Monat waren die gemeinsamen Touren mit meiner Frau und meiner Tochter und die Radforum Tour in Düsseldorf. Ansonsten die üblichen Abendrunden … die Akku Leuchten habe ich bis zum nächsten Winter in den Schrank verbannt.

Da Fixie Inc. die Produktion eingestellt hat und kein Rad mehr in meiner Größe zu bekommen ist, fällt das Pure Blood  aus der Wertung … es sei denn, ich würde mir aus einem Rahmenkit ein Rad bauen, aber ich bin nicht der Bastler …
Das Croix de Fer von Genesis ist mit seinen 12 Kg wohl doch schon etwas schwer – obwohl es mir schon gefallen täte, damit bliebe nur das Salsa Casseroll in der Auswahl. Gut, wenn ich auf Stahl verzichten würde, dann wäre die Auswahl riesig … aber so … ich bleibe an dem Thema dran, es läßt mich einfach nicht los.

Planung April 2012: 21.04.12 – Grenzerfahrung in den Maasduinen

Hier die März Statistik:
V max.: 41,9 km/h
HF Ø : 122 (74%)
HF max: 146 (88%)
TF Ø : 66
Temperatur Ø : + 13,2 °C
Temperatur min : + 8 °C
Temperatur max : + 22,5 °C

Wind Ø : 2,4 bft.
Wind max. : 4 bft.
Windrichtung : gleichmäßig verteilt, gegen Ende des Monats NW

Wert März 2009 März 2010 März 2011 März 2012
Gesamt Kilometer 759 579 628 748
Streckenlänge Durchschnitt 54,2 42,6 41,9 44,0
Geschwindigkeit Durchschnitt 17,2 18,4 17,7 18,44 *
Höchster Durchschnitt 19,5 21,4 20,2 21,2
Gesamt bis Ende März 1459 1410 2052 2014

* bereinigt 19,53

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Schloss Benrath – 18.03.2012

Posted by admin on März 30th, 2012

Der Wetterbericht versprach schon seit Tagen Regen, Regen, Regen und Wind. Dennoch machten sich einige harte Radler auf den Weg zum Düsseldorfer Flughafenbahnhof um sich dort zu einer Radtour durch das Düsseldorfer Umfeld zu treffen.

Da mir die An- und Abreise mit jeweils ca. 45 Kilometern doch für die Jahreszeit und den Wetteraussichten zu viel war, packte ich das kleine Grüne in mein Auto und fuhr bis nach Ratingen – schließlich mußte ich mich bis zum Treffpunkt noch “warm” radeln. Unterwegs (noch mit dem Auto) bekam ich bereits 2 kostenfreie Autowäschen von oben. Kurz vor dem Treffpunkt begenete mir Pit und bereits nach der nächsten Kurve konnten wir Jochen sehen, der schon wartete.

Vor der Fahrt

Nach und nach trafen die anderen Tourteilnehmer ein, bis dahin wurde wie üblich über Gott und die Welt – und natürlich Fahrräder – gefachsimpelt. Mit einer halbstündigen Verspätung ging es in zügigem Tempo voran. Je nach Fahrtrichtung traf uns der in Böen immer wieder auffrischende Wind mal weniger, mal mehr … aber es blieb erträglich – und vor allem trocken, auch wenn hin- und wieder dunklere Wolken aufzogen.

Schloss Benrath bot sich für eine der Pausen an … da war doch noch etwas mit “unerlaubten Entfernen von der Truppe”?

Schloss Benrath

Pause am Schloss Benrath

Wenn wir nicht gerade eine der Pausen machten, dann schrubbten wir Kilometer …

Während der Fahrt von hinten

… oder wir machten wieder eine Pause um uns an dem Ausblick zu erfreuen

Zwischen Rheinufer und Medien Hafen

Schön, das unterwegs Büdchen gibt, da braucht niemand den Hungertod sterben. Schön, das es unterwegs Büdchen und Brunnen gibt, da braucht niemand verdursten.

Leider hat uns der Regen dann doch noch erwischt … kurz vor dem Ende der Tour … ich kann euch nur sagen, es hat aus Eimern und Kübeln geschüttet und gehagelt.

Aber schön war es doch!

Meine Tourdaten:

Geradelte Kilometer: 77,76
Durchschnittliche Gewschwindigkeit: 17,41 km/h
Maximale Geschwindigkeit: 34,85 km/h
Durchschnittlicher Puls: 127
Maximaler Puls: 146
Durchschnittliche Pedalumdrehungen: 65
Minimale Temperatur: 7,5 °C
Maximale Temperatur: 10,2 °C
Wind: 3-4 SW
Höhenmeter:175
Maximale Höhe: 51 Meter

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Bärenschleuse und Storchwatching

Posted by admin on März 6th, 2012

Am Sonntag habe ich die Gelegenheit genutzt eine kleine Tour abseits meiner Abendrunden zu drehen. Das Ziel war die Fischaufstiegshilfe Bärenschleuse an der Issel. Ich war schon einmal dort, aber es fiehl mir auf die Schnelle kein anderes Ziel ein. Mit MapSource einen Track geplant und auf das Navi übertragen.

Erst einmal den Rhein entlang bis Bislich, dort konnte ich einen Storch beobachten … hätte nicht gedacht um diese Jahreszeit einen Storch zu sehen. Diersfordter Waldsee, Diersfordter Wald und Schwarzes Wasser waren die nächsten Wegpunkte an denen ich vorbeikam. Als ich die Bärenschleuse erreichte erschienen die ersten Wolken am Himmel, Schade, denn der Sonnenschein und die Gegend waren bisher gut für meine Seele.

Über Krudenburg führte mich der Weg zurück nach Hause … leider wurde ich auf den letzten 3 Kilometern noch nass (die Regenjacke hatte ich natürlich nicht dabei) … vielleicht hätte ich nicht so lange “Storchwatching” machen sollen.

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